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Aufnahme von Teilnehmenden, die von der Arbeitsagentur gefördert werden

Angesichts des Fachkräftemangels in Pflege und Erziehung sowie des digitalen Wandels und dessen Auswirkungen auf einzelne Berufe ist es notwendig, Menschen weiterzuqualifizieren. "Bis 2025 werden in etwa 1,3 Millionen Arbeitsplätze durch Automatisierung und technologischen Fortschritt verschwinden, aber gleichzeitig entstehen 2,1 Millionen neue Jobs. Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von heute auch die Arbeit von morgen machen können", sagte Bundesarbeitsminister Heil am 30. November 2018 vor dem Beschluss des Qualifizierungschancengesetzes im Bundestag, das zum 1. Januar 2019 in Kraft trat. Damit das gelingt, setzt die Bundesregierung auf Qualifizierung und Weiterbildung und unterstützt die Beschäftigten dabei, ihre Kompetenzen zu erweitern und sich für den Wandel zu wappnen.

Die AZAV umschreibt einen (Mindest-)Qualitätsstandard, der von allen Bildungsträgern, privaten wie öffentlichen, zu erfüllen ist. Es soll sichergestellt werden, dass die Teilnehmenen erfolgreich einen Berufsabschluss erwerben. Hierzu verlangt die AZAV

  • eine präventive individuelle Förderung der Teilnehmenden
  • eine enge Zusammenarbeit mit Betrieben, kontinuierliche Beobachtung und Auswertung des Arbeitsmarktes
  • eine gezielte Personalentwicklung (Fortbildung, Teilnehmerbefragung)
  • ein „System zur Sicherung der Qualität“: Bewertung von Rückmeldungen/Daten, jährliche Zielfestlegungen


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