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Berufliche Aus- und Weiterbildung

Berufliche Schulen bieten Bildungsgänge an (im Jargon der AZAV: "Maßnahmen"), die zu einem Beruf qualifizieren, z. B. staatlich geprüfte Erzieherin, Techniker. Diese Ausbildugnsgänge sind prädestiniert für die Aufnahme von Menschen, die durch die Arbeitsagentur gefördert werden mit dem Ziel, sich für einen neuen Beruf zu qualifizieren. Ferner gibt es im Bereich der Berufsschulen Kooperationen öffentlicher Schulen mit privaten Bildungsträgern, die Maßnahmen gem. AZAV anbieten. Um geförderte Teilnehmende aufnehmen zu können muss die Schule als Träger akkrediterit, d. h. gem. der AZAV zertifiziert sein. Ferner muss der Bildungsgang, die Maßnahme, zertifiziert sein. Auch für eine Kooperation mit einem privaten Bildungsträger braucht es eine Trägerzulassung gem. AZAV, wenn der Anteil des von der Schule geleisteten Ausbildungsumfangs mehr als 10 % des Geamtvolumens einer Maßnahme ausmacht.

Seit April 2012 wird die Akkreditierung von Bildungsträgern zur Aufnahme geförderter Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Maßnahmen der Arbeitsförderung sowie die Anforderungen an die von diesen bereitgestellten Bildungsangebote durch die AZAV geregelt . Eine externe Zertifizierung durch eine sog. "fachkundige" Stelle prüft und bestätigt die Erfüllung der AZAV-Anforderungen der Bildungsträger und der Maßnahmen. Aktuell sind ca. 100 Berufliche Schulen in Baden-Würtemberg nach AZAV zertifiziert. Die AZAV-Zertifizierung ermöglicht es zudem, Kosten für Weiterbildungen/Umschulungen mit der Deutschen Rentenversicherung und Berufsgenossenschaften abzurechnen. Ferner können Kooperationen mit zertifizierten privaten Bildungsträgern eingegangen werden.

Bezeichnung Typ
Begründung zur Verordnung AZAVpdf
Empfehlungen des Anerkennungsbeirats zur Umsetzung der AZAVpdf
Verordnungstext AZAVpdf

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